Die ANLAGE 
in H0 (H0e) 2-Leiter Gleichstrom

Anlagenbeschreibung (Schematischer Anlageplan am Seitenende)

Als Thema wählten wir eine Streckenführung nach österreichischem Vorbild. Unsere Anlage ist für die Epoche III (1960-65) und Epoche IV (1970-75) gebaut. (Für unsere Besucher fahren wir bei Ausstellungen auch Züge anderer Epoche.) Alle Züge werden im Laufe der Zeit gealtert oder gesupert, denn auch bei unserem großen Vorbild gibt es Neufahrzeuge nur kurze Zeit. Um Betrieb zu gestalten werden Sie bei einer Vorführung auch sehen, was wir unter „Betrieb einer Modellbahnanlage“ verstehen. Z.B. ein Zug fährt in den Bf. Spittal ein, die nachfolgende Bergstrecke ist zu steil, bzw. der Zug ist zu schwer, für eine Lok, d.h. der Zug erhält im Bf. Spittal eine Vorspannmaschine für die Bergstrecke. Im Bf. Penk, oder nach Wichtigkeit erst im nächsten Talbahnhof wird die Vorspannmaschine abgekuppelt und in den Bf. Spittal mit oder ohne Leistung zurückgebracht.

Der hinter unserem Bf. Spittal liegende Teil ist der Semmeringstrecke nachgebildet und zeigt den Krausel-Klausel Tunnel, den Krausel-Klause Viadukt, den Polleroswandtunnel und die Kalte Rinne, die Strecke quert das Tal über eine Stahlträgerbrücke mit schönen Steinbogenbrückenauflagern zum Bf. Penk auf der Tauernsüdrampe.

 

Die südliche Ausfahrt aus dem Bf. Spittal ist zweigeteilt. Die elektrifizierte (noch ohne Oberleitung) Hauptstrecke führt in einen Tunnel, die nicht elektrifizierte Nebenstrecke zieht sich entlang eines Baches in ein Seitental, um nach einer kurzen Tunnelstrecke eine Straße zweimal querend, und zwischen Bach und Felswand gelegen, kurz nach der Hst. Autal wieder in einem Tunnel seinen Anschluss an die Hauptstrecke zu finden.  

Der Bf. Spittal, welcher keinem Vorbild nachempfunden ist, bildet unseren Hauptbahnhof.  Der Bahnhof besteht aus der maßstäblichen Selzthaler Drehscheibe (Eigenbau Messingbrücke und ALU-Grube) und den noch folgenden Bauwerken dem Heizhaus aus Selzthal, sowie den Stellwerken in Leoben und dem Bahnhofsgebäude St. Michael bei Leoben.  

Der überwiegende Teil unserer Anlage ist im Untergrund untergebracht, mit einer Abstellkapazität von 86 Zügen mit einer Zuglänge bis zu 6m. Im Untergrund befinden sich insgesamt 10 Bahnhöfe (Bf. Lienz {Verschiebebahnhof. mit Drehscheibe}, Bf. St. Veit, Bf. Krieglach, Bf. Marein, Bf. Trieben, Bf. Leibnitz, Bf. Leoben, Bf. Kindberg, Bf. Mixnitz, Bf. Kapfenberg).

Die geplante Schmalspurbahn vom Bf. Thörl wird dem Bach queren und im Tunnel verschwinden im dem Bf. Ratten (Schattenbahnhof) enden. Die Anbindung an die große Eisenbahn erfolgt im Bf. Thörl welcher neben unserem Bf. Spittal liegt.

 

Last but not least, besuchen Sie unser Zentralstellwerk, es bietet einen grandiosen Überblick über unsere Modellanlage. Das Drucktastenstellwerk DrS50 (original ÖBB-Ausführung) wurde in mühevoller Arbeit von unserem Helmut Stadler, aus von der ÖBB entsorgtem Alteisenabfall, in seine jetzige volle Funktionsfähigkeit gebracht.

 

Technische Daten :
H0 2-Leiter Gleichstrom

Gleislänge

sichtbar / EIGENBAU Fa. Schullern

ca. 160 m

unsichtbar / (2,5mm)

ca. 550 m

Weichen

sichtbar / EIGENBAU Fa. Schullern

70

unsichtbar / (2,5mm)

132

Steuerung

Sichtbar und unsichtbar

GAHLER + RINGSTMEIER

Stellpulte

Original ÖBB DRs 50 für Bf. Spittal und Bf. Penk

von der ÖBB im Jahre 1986 ausgeschieden

 

Anlagen - Grundgerüst

 

Stahlträger / Holzpressspannplatten / Styroporplatten / Spachtelmasse

Kunstbauten

Viadukte / Brücken / Häuser
EIGENBAU

Gasbeton / Holz / Messing /
Karton / Papier

Drehscheibe EIGENBAU
(Original Bf. Selzthal)

Messing / Aluminium

Ausschmückungen

div. Bauten / Sonstiges

z.Z. ca.5500 Bäume EIGENBAU

 

Fahrzeuge

verschiedene Hersteller und EIGENBAU

Tfz. ca. 300  /  Wagen ca. 1300

Kupplungssystem

Züge die nicht programmmäßig getrennt werden

- Kurzkupplung

Züge die programmmäßig
getrennt werden

- Kupplung

 

SCHEMATISCHE ANLAGENPLAN
             

Anlagenschema [23 KB]

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